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Diese Summe klingt gewaltig, ist aber vergleichsweise mager. Sie entspricht einem Rückgang um acht Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Vierteljahr. Gegenüber den ersten drei Quartalen 2009 nahm der Gesamtvertragswert in diesem Jahre sogar um zehn Prozent im ab.Allerdings liegen die Outsourcing-Märkte in der Emea-Region damit noch gut im Rennen: Weltweit fiel der Vertragswert sowohl im Quartals- als auch im Jahresvergleich um mehr als 20 Prozent auf insgesamt 11,3 Milliarden Euro.

Im Gegensatz zu diesen verhaltenen Ergebnisse stehen die lebhaften Restrukturierungsaktivitäten: Die Zahl der Vertragserneuerungen stieg im Quartalsvergleich um 80 Prozent und im Jahresvergleich um fast 500 Prozent. Das reichte jedoch nicht, um die schwächelnden Neuabschlüsse zu kompensieren: Sie sanken gegenüber demselben Quartal des Vorjahres um 45 Prozent, im Vergleich der ersten drei Quartale sogar um 57 Prozent.Belebung des deutschen MarktesEin relativ starkes Ergebnis legten die traditionell eher kleinen Märkte Skandinavien und Niederlande an den Tag. Großbritannien und Deutschland hingegen brachten es von August bis Oktober 2010 nur auf die Hälfte des im Vergleichszeitraum 2009 erzielten Gesamtwerts. Allerdings rechnet TPI zumindest für Deutschland schon zum Jahresende mit einem kräftigen Anstieg der Outsourcing-Aktivitäten.

Bernd Schaefer, Partner und Managing Director von TPI Deutschland, prognostiziert für das kommenden Jahr ein erneutes Marktwachstum für die gesamte Region: “Berücksichtigt man die Zahl der Verträge, die zur Erneuerung anstehen, erwarten wir für 2011 wieder eine größere Anzahl von Vertragserneuerung.” Allerdings fielen sie vermutlich nicht so umfangreich aus wie 2010. (via computerwoche.de)

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