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Jüngste Akquisitionen von Oracle und SAP sowie die strategischen Initiativen anderer globaler Software-Anbieter wie Microsoft und Sage stützen die Ergebnisse der vor kurzem veröffentlichten PAC-Studie „Software as a Service – Market Development, Trends, Challenges & Risks”.

Gemäß der Studie werden die namhaften Hersteller insbesondere im Bereich „Human Capital Management” (HCM) wie zuvor im CRM-Markt versuchen, die großen On-premise-Installationen durch SaaS-Lösungen zu ersetzen und so den Markt zu erobern. Ein weiteres, schwer umkämpftes Segment, in dem SaaS On-premise-Lösungen ersetzen wird, sehen die Analysten in den nächsten Jahren im Markt für Collaboration-Anwendungen, insbesondere für E-Mail.

Jüngste Marktbewegungen untermauern diese Prognose:

Oracle ließ seiner 1,5-Milliarden-Dollar-Übernahme von RightNow, eines Anbieters für Kundenservice-Lösungen, ein 1,9-Milliarden-Dollar-Angebot für Taleo, einem Anbieter für HCM-Lösungen folgen. Zudem präsentierte Oracle sein lang erwartetes ERP-Paket Fusion, das in der „Oracle Cloud” gehostet und betrieben werden kann.

SAP unterbreitete ein 3,4-Milliarden-Dollar-Angebot für einen weiteren leistungsstarken SaaS-Player, den HR-Lösungsanbieter SuccessFactors. Und für die auf den Mittelstand zugeschnittene SaaS-ERP-Suite Business ByDesign zählt SAP schon über 1.000 Kunden.

Microsoft brachte mit Office 365 in der Cloud gehostete Versionen seiner E-Mail- und Collaboration-Software auf den Markt, die auf Prepaid-Basis angeboten werden.

Sage schließlich beabsichtigt, seine Saas-Anwendung Sage One für kleine und mittelständische Unternehmen nach dem erfolgreichen „Soft Launch” in Großbritannien nun als globale Plattform für weitere große Märkte anzupassen.

Philip Carnelley, Research Director im Software Research-Team von PAC erklärt: „Es ist klar, dass die Global Player, die diesem Trend folgen, führende Positionen im SaaS-Markt einnehmen werden und daher die Cloud-basierte Anwendungslandschaft sehr wahrscheinlich ebenso dominieren werden wie bereits den On-premise-Markt.”

„Wie das Beispiel von Salesforce.com deutlich zeigt, besteht noch beträchtliches Potenzial für Marktneueinsteiger. Und die Tatsache, dass sich die großen Anbieter ihren Marktzugang erkaufen müssen, bedeutet, es gibt hinreichend Ungewissheit bezüglich ihrer künftigen Roadmaps, was Kundeninvestitionen bremsen wird”, fügt Carnelley hinzu.

PACs Global View „Software as a Service – Market Development, Trends, Challenges & Risks” gibt Einblick in den wachstumsstarken globalen Markt für Software-Anwendungen, die als Service aus der Cloud (SaaS) geliefert werden. Der Report beleuchtet die Trends, Herausforderungen und Chancen für Anwender sowie die Vendor Supply Chain. Mehr Informationen zum Report unter: http://bit.ly/Aywx5U.

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