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1. Sind Sie sicher, dass die Mitarbeiter Ihre Anforderungen verstehen?

Die übliche Arbeitssprache ist Englisch, wenn zwei ausländische Parteien aufeinandertreffen. Auch wenn die Mitarbeiter Englisch nicht als Muttersprache sprechen, sollte dies die Effektivität ihrer Arbeit nicht einschränken.

2. Sind Ihnen die kulturellen Unterschiede bewusst?

Konflikte werden in Asien anders gelöst, als in Europa. Dort ist es nicht üblich, Fehler offen zuzugeben, da die asiatischen Kollegen Angst haben, das “Gesicht zu verlieren”. Machen Sie sich mit den kulturellen Besonderheiten vertraut, damit das Arbeitsklima nicht beeinträchtigt wird.

3. Haben Sie eventuell anfallende Versandgebühren und –zeit miteinberechnet?

Besonders beim Überseeverkehr sind strategische Vorüberlegungen empfehlenswert. Machen Sie sich mit den Lieferkonditionen in andere Länder vertraut, damit die Lieferung von z.B. Ersatzteilen die Weiterarbeit nicht verhindert.

4. Was passiert, wenn Sie das Outsourcing beginnen?

Wenn Sie sich dazu entschieden haben, Entwicklungsarbeiten auszulagern, könnte das Ihren Entwicklungsprozess stören. Definieren Sie früh die Schnittstelle zwischen Ihrem bisherigen Team und dem Offshore-Team, damit ein fließender Übergang möglich ist.

5. Ist Ihnen die Rechtslage des anderen Landes bekannt?

Beispielsweise wird das Recht am geistigen Eigentum nicht in jeden Land gleich interpretiert. Informieren Sie sich über die unterschiedlichen Rechtslagen, damit Sie nicht unangenehm überrascht werden.

6. Welche Transaktionskosten fallen für Sie an?

Finden Sie heraus, welche zusätzlichen Kosten für Sie anfallen, um das Geschäft abzuwickeln. Wenn Sie zum Beispiel einen Mitarbeiter vor Ort benötigen, können die Reise- oder Einstellungskosten den Preisvorteil beim Offshoring einschränken

 

Autor: Helen Ngo via swiss IT bridge (Quelle)

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