Poland_EU_flags_300

In einem Punkt konnte Polen allerdings gewinnen: 86% der befragten würden Polen heute wieder als Investitionsstandort wählen: 4 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Der Anteil deren, die sich anders entschieden hätten ist um 1 Prozentpunkt auf 9% gestiegen. Unter den Alternativstandorten wurden Weißrussland, Russland, Rumänien und die Slowakei genannt.

Größere Verschiebungen gab es bei der Wichtigkeit einzelner Standortfaktoren. Vom Platz 1 verdrängt wurden die Qualifikationen der Arbeitnehmer (4,3 von 5 möglichen Pkt.), die sich nun auf Platz 4 wiederfinden. Die Befragten erachteten in diesem Jahr die Leistungsbereitschaft der Arbeitnehmer als den wichtigsten Faktor (4,5 Pkt), gefolgt von ihrer Produktivität (4,5 Pkt.) und der EU-Mitgliedschaft (4,4 Pkt). Die Top 10 schließen die Zahlungsmoral (5. Platz, 4,3 Pkt.), Rechtssicherheit (6. Platz, 4,3 Pkt.), Verfügbarkeit von Fachkräften (7. Platz, 4,3 Pkt.), Inlandsnachfrage (8. Platz, 4,3 Pkt.), Arbeitskosten (9. Platz, 4,1 Pkt.) sowie die Qualität der akademischen Ausbildung (10 Platz, 4,1 Pkt.) ab.

Nur kleine Änderungen gab es bei der Zufriedenheit mit den einzelnen Standortfaktoren in Polen. Traditionell und unangefochten an der Spitze liegt die EU-Mitgliedschaft (4,1 Pkt.), vor der Qualifikation (3,7 Pkt.), Leistungsbereitschaft (3,6 Pkt.) und Produktivität (3,5 Pkt.) der Arbeitnehmer sowie der Verfügbarkeit (3,5 Pkt.) und Qualität (3,4 Pkt.) lokaler Zulieferer. (Lesen Sie weiter auf Seite 2 des Konjunkturberichtes, Download unten)

 

> Download gesammten Bericht, inkl. statistischer Daten

 

Quelle: Deutsch Polnische Industrie und Handelskammer

SHARE