pac BPM studie 2013 520

 

Für fast 70 Prozent der Firmen aus der DACH-Region ist BPM aktuell ein Topthema auf der Unternehmensagenda. Bei größeren Unternehmen fällt dieses Votum noch deutlicher aus. Dabei setzt die Mehrheit an Unternehmen bereits heute schon auf BPM-Systeme, wobei größtenteils Lösungen als Teilfunktion einer Unternehmenssoftware wie DMS- oder ERP-Systemen genutzt werden.

Nicht nur die IT-Abteilung, sondern auch die Fachbereiche sind die wesentlichen Treiber von BPM-Aktivitäten. Für über 90 Prozent der Firmen kommt es im Zusammenhang mit BPM darauf an, in Prozessen zu denken und nicht in Anwendungen. Dass sich die Fachbereiche intensiv mit BPM auseinander setzen und dementsprechend die BPM-Aktivitäten vorrangig nicht technologie- sondern Business-getrieben sind, bestätigen auch die Nachgespräche mit einzelnen Firmen, die PAC im Rahmen der Studie geführt hat.

„Erfreulicherweise setzen sich in vielen Unternehmen die Fachbereiche sowie das Top-Management mit BPM intensiv auseinander. Dies ist bei weitem keine Selbstverständlichkeit bei einem IT-lastigen Thema, bei dem in der Regel allein die IT-Organisation die Marschroute bestimmt”, so Frank Niemann, Principal Consultant -Software & SaaS Markets und Autor der Studie. „Allerdings ist BPM kein einfaches Thema, denn wie die Studie zeigt, sehen die Firmen die größte Herausforderung in dem mit BPM verbundenen Change Management.”

„BPM als Kombination aus Prozessmanagement und Software ist die Lösung für die Suche nach permanenter Optimierung – im Prozess die richtigen Informationen, zur rechten Zeit, am rechten Ort zu haben, ist für unsere Kunden Gold wert”, so Dr. Florian Bergener,
Value Engineer – Sales EMEA Central Region bei OpenText.

Vorwiegend dienen BPM-Systeme heute dazu, Standardprozesse zu automatisieren (71 Prozent). Weiter reichende Einsatzzwecke, wie etwa die Unterstützung von Management-Entscheidungen durch tiefgreifende Prozessanalysen, werden bislang weniger oft aufgegriffen (43 Prozent). Das mag sich in Zukunft ändern, denn mehr als die Hälfte hält die Möglichkeiten von BPM für das eigene Unternehmen noch lange nicht ausgeschöpft.

Damit erklären sich auch die Investitionsabsichten vieler Firmen. Obwohl etwa 70 Prozent der Unternehmen heute bereits ein BPM-System, d. h. als dedizierte Lösung und/oder als Teilfunktion einer anderen Applikation, im Einsatz haben, plant ca. jedes dritte Unternehmen konkrete Investitionen in den kommenden zwei Jahren.

Die Mehrzahl der Unternehmen, die noch kein spezielles BPM-System im Einsatz haben und keine Investitionen planen, zeigen laut der Studie trotzdem Bedarf bzw. Interesse an. Allerdings werden zunächst andere Prioritäten im Unternehmen gesetzt.

 

Informationen zur Studie

Für die Studie wurden 101 Unternehmen aus der DACH-Region mit mehr als 500 Mitarbeitern aus verschiedenen Branchen befragt (rund 40 Prozent aus Deutschland und jeweils etwa 30 Prozent aus Österreich und der Schweiz). Gesprächspartner waren hierbei hauptsächlich CIOs und IT-Leiter, Chief Financial Officers (CFOs), Chief Process Officers (CPOs) bzw. Chief Operating Officers (COOs).

Die vollständige Trendstudie „BPM in der DACH-Region” steht unter dem folgenden Link zum kostenlosen Download zur Verfügung: http://www.opentext.de/3/global/pac-research-download.htm 

 

Über Pierre Audoin Consultants (PAC): PAC liefert fokussierte und objektive Antworten auf die Wachstumsherausforderungen der Akteure im Markt für Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) – von der Strategie bis zur Umsetzung. Pierre Audoin Consultants wurde 1976 gegründet und ist ein unabhängiges Marktanalyse- und Beratungsunternehmen für den Software- und ITK-Services-Markt. Wir unterstützen ITK-Anbieter mit quantitativen und qualitativen Marktanalysen sowie strategischer und operativer Beratung. CIOs und Finanzinvestoren beraten wir bei der Bewertung von ITK-Anbietern und -Lösungen und begleiten sie bei ihren Investitionsentscheidungen. Öffentliche Organisationen und Verbände bauen auf unsere Analysen und Empfehlungen als Grundlage für die Gestaltung ihrer ITK-Politik.

Weitere Informationen unter www.pac-online.de.

Source: PAC, Picture: PAC

 

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