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Gerade in solchen Zeiten der Unsicherheit ist die Auslagerung von Aufgaben und Prozessen an externe Dienstleister für viele Unternehmen der richtige Schritt. Ziel ist, schnell auf zusätzliche Kapazitätsanforderungen reagieren zu können, ohne im eigenen Haus investieren zu müssen. Dieses Motiv zeigt sich auch bei der aktuellen Studie Erfolgsmodell Outsourcing von Steria Mummert Consulting. 

Die Flexibilität zu wahren, hat in diesem Jahr für die Unternehmen erheblich an Bedeutung gewonnen. Kostengesichtspunkte stehen zwar bei der Entscheidung zur Auslagerung noch immer im Vordergrund, dominieren aber längst nicht mehr so stark wie bei der Befragung im vergangenen Jahr.

Steria Mummert Consulting hat im Rahmen einer detaillierten Marktstudie die Bereitschaft der Unternehmen sowie deren Sicht auf den Einsatz von möglichen Outsourcing-Modellen im Bereich IT und Process Services untersucht.

 

Die Analyse hat dabei folgende Kernaussagen ergeben:

a) Relevanz von Outsourcing

95 Prozent der befragten Entscheider haben eine konkrete Absicht oder zumindest grundsätzliches Interesse, Outsourcing-Vorhaben umzusetzen.

Die Relevanz von Outsourcing für das eigene Unternehmen wird von rund 70 Prozent der befragten Entscheider als sehr hoch oder hoch bezeichnet.

Die Mehrzahl der Befragten vertritt die Auffassung, dass durch Outsourcing signifikante Kostenersparnisse von 20 bis über 50 Prozent möglich sind.

Obwohl Kostensenkung noch immer der wichtigste Grund für die Durchführung von Outsourcing ist, haben die Faktoren Flexibilität, Konzentration auf das Kerngeschäft und Ausdehnung von Serviceoptimierung an Bedeutung gewonnen.

b) Umsetzung von Outsourcing

Das Potential durch Outsourcing im eigenen Unternehmen wird nur von fünf Prozent der Entscheider als ausgeschöpft angesehen.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat bereits Vorhaben zum Business Process Outsourcing (BPO), Application Management (AM) oder Infrastructure Management (IM) umgesetzt oder plant dies konkret. 

Bei den Managed Testing Services liegt der Anteil der Unternehmen, die dieses Outsourcing-Segment umgesetzt haben oder konkret planen, nur bei etwas über einem Drittel.

BPO wird vornehmlich für typische Backoffice-Prozesse eingesetzt wie Finance & Accounting (F&A), Fleetmanagement, Logistik, Einkauf und Payroll.

Nur vier Prozent der Anwender sind mit bestehenden BPO Services unzufrieden.

BPO ist für den Geschäftserfolg von über 70 Prozent der befragten Unternehmen inzwischen sehr wichtig.

c) Erwartungen und Potentiale

Nur fünf Prozent der Befragten machen plausible Bedenken gegen den Einsatz von Outsourcing geltend. 

Dabei steht der Verlust von internem Know-how an erster Stelle. Doch auch gesetzliche Einschränkungen, die die Weitergabe von Daten verhindern, müssen ernst genommen werden.

Datensicherheit, Fachwissen und Branchenkompetenz sind die Hauptanforderungen der Anwender an Provider.

BPO setzt sich auch auf dem deutschen Markt immer weiter durch und hat inzwischen alle Branchen erfasst. Viele Unternehmen haben bereits in der Vergangenheit IT-Infrastruktur oder Applikationen ausgegliedert und sind nun bereit, stufenweise weitere Teile der Wertschöpfungskette an Dienstleister zu vergeben.

Die Tendenz des „Sole Sourcing“ wurde in dieser Studie bestätigt: Die Mehrheit der Anwender berücksichtigen nur einen bis zwei Provider und verzichten damit auf eine klassische Ausschreibung.

Shared Service Center (SSC) haben sich in allen Branchen etabliert. Die Relevanz von Outsourcing und Global Delivery im Zusammenhang von Shared Service Centern (SSC) ist bereits hoch und wird weiter steigen.

 

   

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