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Für die deutsche Wirtschaft wird China weiterhin einer der wichtigsten Absatzmärkte bleiben. Während die ausländischen Direktinvestitionen in China tendenziell rückläufig sind, ist die Investitionstätigkeit deutscher Unternehmen im vergangenen Jahr um 30 Prozent gestiegen. Deutsche Unternehmen sind am Aufbau langfristiger wirtschaftlicher Beziehungen interessiert. Laut vorläufigen Zahlen des chinesischen Handelsministeriums betrug das investierte Gesamtvolumen 2012 fast 1,1 Milliarden Euro.

Die erfolgsverwöhnte chinesische Wirtschaft muss sich zunehmend mit der steigenden Überschuldung auf Regional- und Lokalebene auseinandersetzen. Die Finanzierung von neuen Infrastrukturprojekten ist in Gefahr. Auch vor externen Risiken ist man trotz gestiegenen Binnenkonsums laut Abele nicht geschützt: „China bleibt eine Exportnation. Eine mögliche Ausweitung der Eurokrise und ein globaler Konjunkturabschwung würden sich umgehend auch auf die Gesamtwirtschaft des Landes auswirken.”

Zwischen Januar und November 2012 betrug der Gesamtwert deutscher Exporte nach China rund 62 Milliarden Euro. Im Gegenzug wurden aus dem Reich der Mitte für den gleichen Zeitraum Güter im Wert von 71,5 Milliarden Euro importiert.

Quelle: GTAI (Link zur Mitteilung), Bild: Autor, Quelle

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