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Die Telekom-Tochter wird den Informations- und Telekommunikationsbereich der Stadt Cottbus sowie die Arbeitsplatzsysteme technisch erneuern. Mit dem Kooperationsvertrag bezahlt Cottbus künftig nur noch für die tatsächlich erbrachten Services. Holger Kelch, Bürgermeister der Stadt Cottbus, sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung, dass die Kommunen Sparpotenziale ausschöpfen müssten. „Wir wollen Geld sparen, gleichzeitig die Qualität weiter erhöhen und uns als Kommune auf unsere Kernaufgaben konzentrieren.“

Cottbus-Rechenzentrum offen für andere Städte

T-Systems wird das Rechenzentrum so planen, dass weitere Kommunen oder öffentliche Betriebe daraus Rechenleistungen beziehen könnten. „Dieses IT-Projekt ist für uns das bisher größte im kommunalen Bereich“, sagt Holger Hille, Leiter Vertrieb Länder und Kommunen bei T-Systems. „Bisher betreiben fast alle Kommunen in Deutschland ihre Rechenzentren selbst. Zukünftig wird es aber aufgrund von Fachkräftemangel zu personellen Engpässen kommen.“ Zudem eröffne die neue Technik die Chance, die Verwaltungsmodernisierung zu stützen. So lässt sich etwa die bundeseinheitliche Behördenrufnummer 115 schnell einführen oder die EU-Dienstleistungsrichtlinie einfach umsetzen. (via)

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