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253947_2193_640Sourcing Verträge bedeuten in der Regel eine langfristige Bindung zwischen Kunden und Supplier, verbunden mit kritischen finanziellen und organisatorischen Aus- prägungen. -Entsprechend wichtig ist es, den Vertrag erfolgreich zu managen. 5 Thesen, basierend auf unseren Erfahrungen mit Sourcing Verträgen und deren Handhabung, sollen kurz darstellen, worauf hier insbesondere zu achten ist, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

These 1: Nur was im Vertrag steht zählt!

Im Rahmen der Beziehung zum Provider und dessen Leistungen werden im Rahmen der Governance, aber vor allem auch in der täglichen Arbeitsbeziehung Entscheidungen getroffen und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Was aber, wenn diese nicht konform zum Vertrag sind, sei es aus Unwissenheit oder aus der Notwendigkeit der Situation heraus? Beispiel: Im Vertrag ist für den Supplier vorgesehen bestimmte SLAs zu erfüllen und zu reporten. Es kann sich im Laufe der Zusammenarbeit herausstellen, dass ein SLA nicht haltbar, oder nicht zielführend ist. Durch entsprechende Abstimmung mit dem Provider kann dann ein „Waiver" erteilt werden, so dass im beidseitigen Einvernehmen keine Vertragsstrafe entsteht. Grundsätzlich zielführend, -aber der richtige Weg ist es, den Vertrag entsprechend anzupassen und die SLAs grundsätzlich neu zu definieren, da ansonsten ein wiederkehrendes Problem droht. Auf Dauer muss der Vertrag die Beziehung zwischen Kunden uns Supplier möglichst exakt abbilden.

steuern_vergleich09_smallDiese Neuauflage der Broschüre „Die wichtigsten Steuern im internationalen Vergleich“, für die das „Informationszen­trum für Steuern im In- und Ausland“ im Bundeszentralamt für Steuern im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen die Datengrundlage erstellt hat, enthält Grundinformationen und Daten, die für die steuer- und finanzpolitische Diskus­sion von Bedeutung sind. 

datenschutz11Die Richtlinie 95/46/EG zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr ist eine 1995 erlassene Richtlinie der Europäischen Gemeinschaft zum Schutz der Privatsphäre von natürlichen Personen bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten.

buchfuehrung§ 146 AO Ordnungsvorschriften für die Buchführung und für Aufzeichnungen 

(1)Die Buchungen und die sonst erforderlichen Aufzeichnungen sind vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet vorzunehmen. Kasseneinnahmen und Kassenausgaben sollen täglich festgehalten werden.

safe_harbor_usManche Jubiläen gehen sang- und klanglos unter. So im Sommer dieses Jahres das zehnjährige Bestehen eines Abkommens, das den blumigen Namen "Safe Harbor" ("Sicherer Hafen") trägt. Nur ein paar Datenschützern fiel der runde Geburtstag auf. Denen war jedoch nicht nach Feiern zumute. Denn für Datenschützer ist "Safe Harbor" seit langem schon ein dunkelrotes Tuch. 

Wenn Google nach Hause "telefoniert"Das Safe-Harbor-Abkommen trat im Sommer 2000 in Kraft. Es legt die Regeln fest, nach denen US-Unternehmen persönliche Daten europäischer Bürger in die USA verschicken dürfen. Es ist kein Geheimnis, dass der US-Datenschutz noch immer in den Kinderschuhen steckt. Das Problem dabei: Daten von EU-Bürgern dürfen nur in Länder übertragen werden, in denen dieselben hohen Datenschutzstandards wie in der EU gelten.

outsourcing_vertragOutsourcing steht bei deutschen Unternehmen nach wie vor hoch im Kurs. Getrieben werden solche Projekte vor allem von Faktoren wie Flexibilität und Serviceoptimierung. Damit das funktioniert, sollte bereits bei der Vertragsgestaltung auf die Risiken geachtet werden. Laut der Studie "Erfolgsmodell Outsourcing" der Unternehmensberatung Steria Mummert haben 95 Prozent der befragten Entscheider künftig die Absicht, Outsourcing-Vorhaben umzusetzen. Aber die Vorzeichen für Outsourcing-Projekte ändern sich. 

datenschutz1Outsourcing-Kunden und Provider kämpfen mit der Umsetzung des neuen Datenschutzrechts. Es drohen Konflikte. Der Gesetzgeber hat es gut gemeint: Vor dem Hintergrund zahlreicher Datenskandale und Vertragslücken war es sinnvoll, die Regelungen zu präzisieren und zu vervollständigen.

datenverarbeitung11Die Auslagerung von Datenverarbeitungsprozessen oder deren Übertragung auf eine unternehmensfremde Stelle ist für viele Unternehmen eine wichtige Möglichkeit, externes Know-how nutzen und gleichzeitig Kosten sparen zu können. Nicht jede Konstellation, in der ein Unternehmen sich eines Dritten zur Datenverarbeitung bedient, stellt zugleich eine Auftragsdatenverarbeitung dar.