BPM_Wuerfel

die konsequente umsetzung der Unternehmensstrategie und ihrer Ziele, die Gestaltung von unternehmensübergreifenden Prozessen, aktive Ressourcen-, respektive Kapazitätsplanung und -steuerung, die Durchführung von Engpassanalysen, die Ermittlung kostenkritischer Arbeitsschritte, die Erhöhung der Integration externer Partner wie Kunden oder Dienstleistungslieferanten, die Erhöhung des Innovationsgrads, die Produktivitätssteigerung durch Prozessbeschleunigung, Qualitätsverbesserung, die Steigerung der Prozesssicherheit zwecks Verminderung oder Vermeidung von Geschäftsrisiken, die Unterstützung von In- sowie Outsourcing- Entscheidungen und nicht zuletzt die Verbesserung der Kundenorientierung. 

Eine weitere Frage in diesem Zusammenhang lautet: In welchem Entwicklungsstadium schätzen Sie in Ihrer organisation heute aus Sicht der Anwendung von BPM zu sein? Worauf eine Antwort erfolgen kann, wie: Richtlinien und Methoden sind grösstenteils eingeführt sowie eine kontinuierliche Verbesserung ausgewählter Geschäftsprozesse ist vorhanden. 

Der BPM-Würfel … 

Bei intensiver Betrachtung der Disziplin BPM wird klar, dass die möglichen Sichtweisen sinnvollerweise in der Darstellung eines Würfels (Cube) besser verstanden und erklärt werden können. Auf dem Prinzip von ursache–Wirkung beruhend, scheinen hier bei der einzuneh- menden Betrachtungsweise (Ausgangslage) die «betriebswirtschaftliche» sowie «technologische» Perspektive sinnvoll zu sein. Aus der Orientierungssicht (Zielrichtung) betrachtet, drängen sich erfahrungsgemäss die «strategische» und «operative» orientierung auf. 

Möchte man diese zwei Dimensionen in den acht möglichen Kombinationen einem konkreten Kontext zuweisen, so scheint es naheliegend, dass man hierfür die Prozess- und Informationsdimension wählen würde. Diese acht unterschiedlichen Konstellationen lassen sich idealerweise in Form eines Würfels darstellen, der in sich aus acht einzeln isolierten Würfeln zusammen gesetzt ist (siehe Grafik). 

… ist vielseitig einsetzbar 

Die Erfahrung zeigt, dass sich der BPM-Cube für verschiedene Zwecke einsetzen lässt. Einer der wohl am meisten unterschätzten Zwecke ist die Vereinfachung der Kommunikation im organisationalen Kontext, zum Beispiel zwecks Erklärung von Vorhaben respektive definierter Massnahmen. Dies empfiehlt uns implizit, dass wir bei der Definition von Massnahmen, bei der Konzipierung alternativer Lösungsansätze, bei der Beschreibung relevanter pro- zessbezogener Anforderungen sowie bei der konkreten umsetzung der geplanten Mass- nahmen konsequent eine Kategorisierung vor- nehmen sollten, die auf acht Würfeln basiert.  

Eine essenziell wichtige Grundvoraussetzung ist es, dass in der Phase der Strategieumsetzung eines Unternehmens bei der Formulierung konkreter prozessorientierter Massnahmen (Balanced Scorecard) die acht unterschiedlich charakterisierten Cubes bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Strategieumsetzung berücksichtigt werden. Um diese Thematik vertiefen zu können, leitet der Autor zurzeit das Studienprojekt «BPM 2011 – Status quo und Zukunft: Eine Studie im deutschsprachigen Europa» . 

Die Ergebnisse hierzu werden erstmals am 17. März 2011 anlässlich des BPM Forums vorgestellt.

 

Weitere Informationen zum BPM Forum

17. März 2011, 08:30 – 17:00 Uhr, Swissôtel Zürich/Oerlikon 
Teilnahmegebühr:
Teilnehmer (Anwender): CHF 390 
Provider (Outsourcing-Anbieter): CHF 790.- 
Im Tagungspreis inbegriffen: 
Besuch des BPM Forum 2011 | Kongressbroschüre | Exklusive Studienergebnisse über BPM im deutschsprachigen Raum: Status quo und Zukunft | Networking auf höchstem Niveau | Mittagessen, Pausengetränke, Apéro riche 
Auskünfte und Anmeldung (online): 
BPM Forum | c/o uvision | Nordstrasse 9 | 8006 Zürich Telefon: +41 (0)44 260 10 60 | office@uvision.ch
     
    
Über den Autor:
Clemente_Minonne_smallDr. Clemente Minonne
Stv. Leiter des Zentrums für Wirtschaftsinformatik
ZHAW School of Management and Law – Zentrum für Wirtschaftsinformatik
Tel: +41 (0)58 934 66 37

Aufsatz als PDF