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Sprachkenntnisse

Die polnischen Arbeitskräfte werden immer häufiger für Ihre sehr guten Sprachkenntnisse gelobt. Viele von ihnen sprechen nicht nur Englisch, sondern auch Deutsch, Französisch oder Spanisch. Die Mitarbeiter der asiatischen BPO-Zentren in China oder Indien sprechen dagegen meistens nur Englisch.

Polnische BPO-Provider sind dank der Fremdsprachenkenntnisse ihrer Mitarbeiter in der Lage ihre Leistungen in bis zu 31 Sprachen auszuführen. Zu den populärsten Sprachen gehören: Englisch (bei 98% der Dienstleister), Deutsch (80%), Französisch (62%), Spanisch (54%), Italienisch (48%) und Tschechisch (38%). In mehr als 30% der polnischen BPO-Zentren spricht man auch Niederländisch, Portugiesisch, Dänisch und Russisch (Studie des ABSL, 2010).

Bildungsstandards

Man legt in Polen großen Wert auf den weiteren Ausbau der engen Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Unternehmen. So werden zum Beispiel Studiengänge zusammen mit Vertretern der Serviceindustrie entwickelt, die sich wiederum ebenfalls an verschiedenen Lehrveranstaltungen aktiv beteiligen.

Diese teils enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und Bildungseinrichtungen erleichtert Unternehmen dann den Zugang zu entsprechend ausgebildeten Absolventen.

Zum Vergleich: Studien des McKinsey Global Instituts zeigen, dass beispielsweise nur 10% der Spezialisten aus China oder Russland den hohen Ansprüchen der Ausbildung in der EU gerecht werden. Für die Länder in Mittel- und Osteuropa wie Tschechien, Polen und Ungarn beträgt diese Quote ca. 50%.

Verfügbarkeit

Insbesondere die Anzahl sowie die regionale Verteilung der Universitäten innerhalb Polens ermöglichen es, vergleichsweise schnell gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden. In Polen studieren fast zwei Millionen Studenten, in zur Zeit 10 großen Universitätszentren, mit 130 staatlichen und 315 nichtstaatlichen Hochschulen (Stand 2008).

Dies sind wichtige Faktoren, die Polen zu einem der attraktivsten Standorte für Investoren in Mittel- und Osteuropa machen. Denn die schnelle und unkomplizierte Besetzung von Schlüsselpositionen sowie die Beschaffung hochqualifizierter Arbeitskräfte sind wichtige Voraussetzungen für Investitionssicherheit und Wachstumsmöglichkeiten, nicht nur im Servicesektor. Nicht zuletzt sind polnische Mitarbeiter und Absolventen sich darüber bewusst, dass heutzutage außer Ausbildung und Fremdsprachenkenntnisse auch Flexibilität und Bereitschaft, eigene Qualifikationen zu verbessern, auf dem Arbeitsmarkt zählen. Diese karrierebewusste Einstellung macht sie zu den gern gesuchten und hoch geschätzten Mitarbeitern der sich dynamisch entwickelnden Dienstleistungsindustrie in Zentral- und Osteuropa.

Quelle: CERI

Lesen Sie im nächsten Beitrag: „Kulturelle Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Polen und Deutschland”

 

Weitere Informationen zum Thema:

> Konjunkturbericht der IHK zu Mittel- und Osteuropa

> Steuern im internationalen Vergleich

> SSC und BPO Sektor in Polen – Eine umfassende Studie des ABSL

> Polen – attraktiver Standort für Investitionen und Outsourcing-Projekte

 

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