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1. Kooperation in den Vertrag miteinbeziehen

Der Outsourcing-Kunde und der Outsource-Provider können zusätzliche Gewinne realisieren, wenn es ihnen gelingt, bis hin zum Ende der Zusammenarbeit höchste Kooperation zu bewahren. Wie bereits im Blog zu Vested Outsourcing erwähnt, sollten sich beide Parteien fragen “what is in for us” anstelle von “what is in for me?”. “Win-win” zu sagen ist einfach. Noch besser ist es, einen Vertrag für “win-win” abzuschliessen.

2. Versteckte Transaktionskosten

Kein Projekt kostet am Ende genauso viel, wie vor Anlaufen der Zusammenarbeit im Vertrag geschätzt wurde. Oft weicht der tatsächliche Betrag sogar sehr stark davon ab. Der agile Ansatz von SIB kommt diesem Umstand entgegen. Es ist schwierig aber entscheidend, abschätzen zu können, was ein Outsourcing-Abkommen langfristig kosten wird.In einem Vertrag sollten Sie zudem immer das Risiko, Asset specificity1, die Frequenz und die zu erledigenden Aufgaben berücksichtigen. Verträge sollten auch nicht einseitig ausgelegt werden. Verträge, die das ganze Risiko entweder dem Dienstleister oder dem Kunden zuspielen, kosten langfristig mehr Zeit und Geld für alle Beteiligten.

Transparenz und offene Kommunikation sind entscheidende Faktoren für eine fruchtbare Zusammenarbeit. Der Ansatz von swiss IT bridge bietet mit einer agilen Vorgehensweise ein transparentes und unkonventionelles Modell für das Outsourcing bzw Offshoring. Mittels Scrum können wir dem Kunden vom ersten Tag an bei der Definition der Anforderungen helfen. Der tägliche technische Austausch führt zu transparenter und produktiver Zusammenarbeit.

3. Vertrag als Rahmenbedingung sehen, nicht als Waffe

Viele Outsourcing Kunden, vor allem diejenigen, die sich bei einer früheren Outsourcing Zusammenarbeit die Finger verbrannt haben, geraten in Versuchung, einen zu detaillierten Vertrag aufzustellen, um jeden möglichen Fall abzudecken. Der Fehler eines solchen Verhaltens liegt darin, dass es Innovationsdenken und autonomes Handeln der Dienstleister unterbindet.  Ausserdem fördert es Schuldzuweisungen dort, wo unvermeidbare kurzfristige Änderungen und Verzögerungen entstehen. Kate Vitasek empfiehlt deshalb, nicht die Zukunft voraussehen und vertraglich fixieren zu wollen, sondern den Vertrag als Rahmen festzulegen, in dem das Wie und das Was definiert ist und die Möglichkeit eines “Ultimate appeals” gegeben ist.

4. Frühzeitige Abkommen für das Auslaufen des Vertragsabkommens

Es erweist sich als vorausschauend und konstruktiv, bereits früh das Ende einer Zusammenarbeit zu planen: Outsourcing-Partnerschaften halten nicht für immer.Laut Williamson können Kunden so die Schwierigkeiten einer Trennung vom Outsourcing Provider mildern. Der Exit Management Plan soll Teil des Vertrags sein und die Kosten klar definieren, die mit dessen Auflösung verbunden sind. Zudem sollte er faire Safeguards enthalten, die beiden Parteien einen unversehrten Ausstieg bei einer vorzeitigen Vetragsbeendigung ermöglichen.

5. Gemeinsame Visionen festhalten

Zusätzliche Transaktionskosten, die langfristig entstehen, können verhindert  bzw. minimiert werden, wenn die Partner gemeinsame Ziele identifizieren können. Um die Zusammenarbeit mit Leitplanken zu unterstützen, hilft ein “Shared Vision Statement”. Zudem empfiehlt Kate Vitasek, Preismodelle zu entwickeln, die den Dienstleister bei Erreichen gemeinsamer Zielen belohnen.

6. Play nice (but not too nice)

Natürlich können Kunden grosse Forderungen an Ihren Dienstleister stellen und ihn speziell bei Preisverhandlungen unter Druck setzen. Doch früher oder später kommt diese Verhandlungsmethode wie ein Bumerang schmerzhaft auf sie zurück. Besser gestellt sein zu wollen als der Dienstleister führt lediglich dazu, dass nur die kurzfristigen gemeinsamen Ziele erreicht werden, da durch dieses Verhalten vor allem die versteckten Kosten in die Höhe getrieben werden.

7. Always leave money on the table – Betreiben Sie keine Haarspalterei, wenn es ums Geld geht.

Um jeden Dollar zu feilschen empfiehlt sich nicht. Der Kampf um den tiefsten Preis kostet sowohl den Kunden als auch den Dienstleister längerfristig mehr. Einen Kostenvoranschlag einmal als solchen stehen zu lassen, kann auch als Bereitschaft zu kooperativer, konstruktiver und fruchtbarer Zusammenarbeit gedeutet werden. Natürlich hängt die Effektivität dieser Taktik auch vom Vertrauen zwischen den Parteien ab.

 

1 „Asset specificity“ bezeichnet, inwiefern materielle oder immaterielle Wirtschaftsgüter außerhalb der Unternehmung den gleichen Mehrwert generieren können wie innerhalb der Unternehmung.

 

Author: Isa Dora de Maddalena via swiss IT bridge

swiss IT bridge ist offizieller Knowledgepartner des Outsourcing Journals für das Thema Offshore-Development.

Mit einem Team von exklusiven Software-Entwicklern von swiss IT bridge erhalten Sie die Möglichkeit Ihre IT-Bedürfnisse effizient und flexibel zu erfüllen. Sie können dabei mit unseren Entwicklern über die Distanz genauso zusammenarbeiten, wie mit Ihren eigenen Entwicklern vor Ort. Damit erhalten Sie immer die von Ihnen geforderte Qualität zu kompetitiven Preisen.

 

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